Die Geschichte

 

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DIE BOTEN Exposition

Erich Dentler wurde 1923 in Pforzheim geboren, einer aus neun Geschwistern, Sohn eines Musikdirektors. Er war 10 Jahre alt, als Hitler an die Macht kam. Dann kam der Krieg mit seinen Militärmärschen, entflammenden Reden, überzeugenden Hymnen und mitreissender Begeisterung.

Der zweite Weltkrieg brachte viel Unheil und grosse Zerstörung. Die Heimatstadt Pforzheim lag in Trümmern.

Durch bewegende und erschütternde Erlebnisse im Krieg, enttäuscht vom Verführer Adolf Hitler nahm das Leben von Erich Dentler eine entscheidende Wendung.  

Die ungewöhnliche Entstehung einer Theaterarbeit

Nach Pforzheim heimgekehrt war er mit den Folgen des Krieges konfrontiert: Zerstörung, innere Abstumpfung, Verzweiflung. Immer mehr stellte sich die Frage, wie man den Menschen auf wirksame Weise helfen könnte. Aus einer Künstlerfamilie stammend lag es den beiden Brüdern Theodor und Erich Dentler nahe, durch christliche Theaterstücke Mut zu machen.

Es folgten Theaterausbildung und 1953 erste Tourneen in der Schweiz.

1955 gastierte das Ensemble in Seuzach (CH) , wo Erich Dentler seine Lebensgefährtin Heidi Stalder kennenlernte. Um in Deutschland eine neue Aufgabe in Angriff zu nehmen, eröffnete Theodor Dentler 1958 mit seiner Gemahlin Christiane Dentler-Peinert ein Kellertheater in Mannheim. Sie gaben das Tourneeleben auf und gründeten ein festes Theater. Später war Theodor Dentler Direktor des „Westentaschentheaters“ in Ulm.

1957 Die Gründung

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Theater

 

Erich und Heidi Dentler gründeten unter dem ursprünglichen Namen
DIE BOTEN ein Tourneetheater, um so – im Sinne Lessings –
die Bühne zur Kanzel zu machen, die christliche Botschaft durch das Theater weiterzutragen.

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Bus rot

61 Jahre Theaterarbeit

Davon war Erich Dentler während 47 Jahren mit seiner Truppe von verschiedenen Schauspielern und seinen Kindern unterwegs. So wurden DIE BOTEN vorallem in Süddeutschland und in der Schweiz bekannt. Ab 2005 war es unserem Vater durch seine Krankheit nicht mehr möglich, mit auf Tournee zu gehen. Im 2008 mussten wir ihn für eine andere Reise ziehen lassen.

 

 

 

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Mercedes

Wie es weiterging

Ab 2005 mussten Daniel, Deborah und Mirjam Dentler die Theaterarbeit ohne ihren Vater weiterführen. Für die technischen Belange hinter den Kulissen konnte nun die Frau von Daniel, Margrit Dentler – Siegwart  einspringen. So konnten die beiden noch zehn Jahre die Tournee gemeinsam erleben und mittragen.
Ihre vier Kinder sind immer wieder mal eingesprungen, mitzuhelfen, wenn es ihnen beruflich möglich war. Die Tochter Sarah bereicherte in musikalischer Weise in der Schweiz das Programm der "Boten" dann und wann als Flötistin zusammen mit ihrem Mann Dominik Hennig (Organist).  

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Starke Leute

vorwiegend aus dem Appenzell

Glücklicherweise konnten immer wieder weitere Mitstreiter gefunden werden, die den langsam älter werdenden "Boten" tatkräftig geholfen haben, die Bühne auf- und abzubauen, schwere technische Geräte herumzutragen und noch vieles mehr.

Niemand von ihnen wollte auch auf der Bühne präsent sein, doch schliesslich traf es alle, verschiedene Szenen zu proben und vor Publikum zu spielen:

Thomas Richle, Toni Altherr, Tabea Siegwart, und andere ... 

Tabea Siegwart
Tabea Siegwart
Tabea Siegwart
Tabea Siegwart
Tabea Siegwart
Tabea Siegwart
Thomas Richle
Thomas Richle
Thomas Richle
Thomas Richle
Thomas Richle
Thomas Richle
Thomas Richle in einer Rolle
Thomas Richle in einer Rolle
Thomas Richle in einer Rolle
Toni Altherr
Toni Altherr
Toni Altherr
Thoni Altherr in einer Rolle
Thoni Altherr in einer Rolle
Thoni Altherr in einer Rolle
Ensemble 2010
Ensemble 2010
Ensemble 2010

Die letzten Auftritte

Unsere letzten Auftritte in Deutschland und der Schweiz liegen nun schon mehrere Jahre zurück. Der immer grösser werdende Aufwand, nicht zuletzt auch das Tourneeleben seit Jugendjahren haben uns in die Lage geführt, uns neu auszurichten, einmal einzuhalten. Die nötigen technischen Erneuerungen, die Probearbeiten und die Organisation der Termine, der Werbeaufwand mit neuen Medien: das alles lässt sich nicht in einer reduzierten Art weiterführen.

Auf die Tourneejahre schauen wir dankbar – manchmal auch etwas wehmütig zurück. Es waren nicht immer einfache, dennoch aber wunderbare Jahre.


 

 

Bühne1
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Bühne 2
Bühne 2
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